Perugia und seine Umgebung
Perugia hat eine besonders günstige geographische
und strategische Lage. Es ist in der Mitte einer Gegend
gelegen, der ständiger Treffpunkt Täler und historischer
Wege ist. Piazza 4 Novembre ist das Herz und das Zentrum
der Stadt, sowohl heute als auch in der Vergangenheit.
Dort wurden die Kathedrale, den Fontana Maggiore und den
Palazzo dei Priori gebaut. Das Mittelalter war eine sehr
ruhmreiche Zeit für Perugia. Der Bau der Kirche S.
Lorenzo begann im 10. Jahrhundert, und die Kathedrale wurde
bis zum 16. Jahrhundert erweitert und wiedergebaut. Im
13. Jahrhundert wurde eine wichtige Wasserleitung gebaut,
eine der ersten jener Zeit. Die erreichte das Zentrum der
Stadt und den Piazza 4 Novembre, wo sie in den eleganten
Brunnen "Fontana Maggiore" mündete. Der
Aufbau des Brunnens Fontana Maggiore wurde von Giovanni
und Nicola Pisano angefangen und von Arnolfo di Cambio
vollendet .
Der Palazzo dei Priori wurde von dem 13. bis zu dem 15.
Jahrhundert aufgebaut.
Er
stellt den Höhepunkt der
Macht und der Pracht der mittelalterlichen Gemeinde dar.
Gegen Mitte des 15. Jahrhunderts kamen die grossen damaligen
italienischen Maler in
Perugia an: Piero della Francesca, Beato Angelico, Filippo
Lippi (der später die Apsis
der Kathedrale in Spoleto mit Fresken bemalte), Agostino
di Duccio. Pietro Vannucci "il
Perugino" bemalte mit Fresken den Collegio del Cambio.
Die Rocca Paolina ist eine imposante Festung. Sie wurde
1540 von Antonio da Sangallo il
giovane im Auftrag des Papstes Paul des Dritten entworfen.
Die Rocca wurde 1860 zerstört,
aber heute kann man Überreste der alten Mauern und
beim Benutzen der Rolltreppe sogar
mittelalterliche Ruinen sehen. Der etruskische Bogen wird
auch Arco di Augusto genannt. Er wurde im 3. Jahrhundert
v. Chr. aufgebaut und hat bis heute seine Grossartigkeit
behalten.
In Perugia sind viele religiöse Orden, die im Laufe
der Jahrhunderte durch ihre Kirchen,
Klöster und Sitze das Landschaftsbild der Stadt geprägt
haben (z.B. S. Pietro, S. Domenico,
die alte frühchristliche Kirche S. Michele Arcangelo,
S. Bevignate, Santa Giuliana).
Möchten
Sie sich auf dem Land in der Nähe der
Stadt aufhalten, dann können Sie sich
bei MACINA
DELL’OSCANO ausruhen, die
Kunstwerke des historischen Stadtkerns bewundern, Radfahren,
Tennisspielen
und Sportfischen. Das Hügellandschaft um die Stadt
ist voll Dörfer, Kirchlein, Kapellen,
Klöster. Das eindrucksvolle mittelalterliche Dorf
Solomeo ist mit voller Achtung seiner Geschichte umstrukturiert
worden. Hier können Sie bei AGRITURISMO
IL MANDOLETO wohnen,
die typischen umbrischen Speisen seines Restaurants LOCANDA
DI SOLOMEO geniessen und die echte Gastfreundschaft der
Inhaberin Daniela und ihrer Mitarbeiter erfahren. Der Ipogeo
dei Volumi ist ein sehr bedeutender Ort der alten etruskischen
Kultur in der
Nähe von Ponte S. Giovanni.
Auch in Corciano sind die Stadtmauern und der schöne
historische Stadtkern sehenswert.
Sehr wichtig sind die zahlreichen Kulturveranstaltungen,
die vor allem im Sommer stattfinden.
Um typische umbrische Süssspeisen zu kosten, sollen
Sie bei LA
LOCANDA DEI GOLOSI halten. Dieses ausgezeichnete
Restaurant organisiert auch Kochkurse und Süsswarenkochkurse.