Der Apennin. Von Gubbio
nach Nocera Umbra
Wenn man Richtung Norden – Osten fährt, kommt
man zu den Bergen, die zwischen Umbrien und Marche liegen.
Das apenninische Gebiet zwischen den Bergen Catria und Pennino
erstreckt sich über das Tal zwischen Gubbio und Gualdo
Tadino, und weiter bis nach Nocera Umbra.
Hier, wie anderswo in Umbrien, ist das Schwein der „Herr
der Küche“, mit seinem frisch geschlachteten
Fleisch: Brusttücken und gebackene Schweinsleberscheibe
(fegatelli) mit Lorbeer, oder Salami.
Ein wichtiges Ereignis im Lauf des Jahres war für die
Bauer der Schweinschlacht, an dem die ganze Familie teilnahm,
und wovon großes Teil des winterlichen Nahrungsmittel
abhing. Nach der Schlacht kam Salz, und dann die Ablagerung.
Noch heute bearbeiten die gewandten Hände des Schweineschlachters
das Fleisch: er gebraucht die richtigen Gewürze und
füllt das Fleisch in Därme. So macht man noch
Wurste (salsicce), Salami und Schinken, die teils frisch
und teils abgetrocknet gegessen werden.
Typisch diese Gebiets ist der sog. „Capocollo“,
eine Art Salami, die zum Frühstuck am Osternmorgen
mit einem Käsekuchen und gekochten Eier gegessen wird.
Dieser uralte Brauch bringt Glück am Anfang der Frühlingszeit.
In diesem Gebiet ist der weiße, zarte Trüffel
zuhause, zusammen mit den „ärmeren“ Hülsenfrüchten,
die hier (wegen des guten Bodens) besonders schmackhaft
sind.
Kirchenerbsen schmecken sehr gut besonders mit hausgemachter
Pasta, Puffbohnen isst man in der Suppe, oder in „bagiana“
(einer typischen Bauernspeise); man sollte dann auch die
sog. „cicerchie“ kosten: sie sind eine Art kleinerer
Kirchenerbsen, die sehr lange als einfaches, armes Essen
für Bauern betrachtet wurden. Sie sind heute sehr „in“,
besonders wegen der Biolandwirtschaft. Honig verschiedener
Art und Farben wird außerdem produziert: probieren
Sie ihn zusammen mit lokaler Schafkäse und Nüsse!
Damit Ihre Aufenthalt in diesem Gebiet unvergesslich bleibt,
schlagen wir Ihnen gern den Ferienbauernhof TORRE
DI CORDAGLIE vor, zwischen Gualdo Tadino und Nocera
Umbra.